Dienstag, 5. Mai 2026

💛 „Zwischen Dransdorf, Dom un d’r große Liebe“ Eine rheinische Liebesgeschichte in drei Teilen – mit Britta und Hans Peter

 

TEIL 1 – BONN: WO ALLES BEGINNT

1. Britta aus Dransdorf und Hans Peter aus Duisdorf

Britta, 154 cm groß, zierlich, warmherzig, kommt aus Bonn‑Dransdorf. Ihr Vater: früher Profi‑Boxer, heute Kirmesboxer, bekannt auf vielen Plätzen rund um Bonn.

Hans Peter, 196 cm groß, kräftig, freundlich, stammt aus Bonn‑Duisdorf. Er kennt jede Ecke: Schickshof, Thurastraße, Kolpingstraße, Siemensstraße. Er ist gelernter Koch, hat seine Ausbildung im Restaurant „Im Bären“ in der Acherstraße bei Rolf Hiller gemacht.

Beide lieben Bonn – ohne zu wissen, dass sie bald auch einander lieben werden.

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2. Das erste Treffen – Bären & Bärenschenke

Es ist ein Abend, an dem Bonn warm leuchtet. In der Acherstraße ist viel los.

Britta sitzt in der Bärenschenke, trinkt ein Kölsch, wartet auf ihren Vater. Hans Peter kommt aus der Küche des „Bären“, um kurz im Gastraum zu helfen.

Dann passiert es: Ein Blick. Ein Lächeln. Ein Funke.

Ein Kellner stellt sie einander vor. „Dat is der Hans Peter, unser Koch.“ „Das ist Britta aus Dransdorf.“

Sie reden über Essen, über Bonn, über Pützchens Markt, den beide lieben. Sie lachen. Sie spüren Nähe.

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3. Bonn wird ihr gemeinsamer Boden

Ihre Treffen werden häufiger:

  • Elefant – sie reden über Musik und Zukunft.

  • Hotel Bergischer Hof – sie hören den Schuhmann‑Chor proben.

  • Ratsstube – sie essen Rievkooche und Himmel un Ääd.

  • Rex‑Kino Endenich – erste Berührung der Hände.

  • Harmonie Endenich – Konzerte, Kölsch, Nähe.

  • Gasthof Nolden Endenich – Freunde, Lachen, Heimatgefühl.

  • Botanischer Garten Poppelsdorf – Spaziergänge, leise Gespräche.

  • Alter Friedhof Bornheimer Straße – Geschichte, Ruhe, Verbundenheit.

  • Nordfriedhof – Stille, Ernst, Vertrauen.

In Duisdorf zeigt Hans Peter ihr den Imbiss Hirzmann am Schickshof. Sie essen aus der Hand, lachen, fühlen sich frei.

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TEIL 2 – LIEBE, KÜCHE UND RHEINISCHE SEELE

1. Die Rochusstube – Hans Peters Traum

Hans Peter erfüllt sich seinen Wunsch: Er eröffnet die Rochusstube.

Bier Schneider ist der Verpächter. Die Kneipe wird schnell ein Treffpunkt für alle im Veedel.

Britta sieht Hans Peter dort „richtig“: Als Koch, Gastgeber, Mensch mit Herz.

2. Rheinische Küche – ihre gemeinsame Sprache

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Hans Peter kocht, Britta hilft. Sie lieben die Klassiker:

Himmel un Ääd – Rezept

  • Kartoffelpüree

  • Apfelkompott

  • Gebratene Blutwurst

  • Röstzwiebeln

Rheinischer Sauerbraten – Rezept

  • Rindfleisch in Essig‑Wasser‑Marinade mit Zwiebeln, Gewürzen, Printen

  • Langsam schmoren

  • Süß‑saure Soße

  • Klöße oder Kartoffeln, Rotkohl

Rievkooche – Rezept

  • Geriebene Kartoffeln, Zwiebeln, Ei, Mehl

  • In Fett knusprig ausbacken

  • Mit Apfelmus servieren

Halver Hahn

  • Roggenbrötchen

  • Mittelalter Gouda

  • Senf, Zwiebeln, Gurke

Kölsche Kaviar

  • Blutwurst mit Zwiebeln und Brot

Kochen wird zu ihrer Liebe.

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3. Sport, Kaiserkeller & Kruškovac

Hans Peter trainierte früher im Health Studio Hans Robert Bergmann in der Eifelstraße. Britta war Turnerin.

Sie gehen bowlen, besuchen Die Kerze, trinken bei Drago im Kaiserkeller einen Kruškovac (richtige Schreibweise: Kruškovac, ein Birnenlikör).

Sie sitzen dicht beieinander.

Sie reden über Köln.

Sie träumen.

TEIL 3 – KÖLN: DIE LIEBE WIRD KÖLSCH

1. Orgels Palm – Hans Peters Vorfahre

(historisch belegt)

Johann Joseph Palm, genannt Orgels‑Palm / Orjels‑Palm, war ein echtes Kölner Original:

  • Geboren 1801 in Köln

  • Beruf: Maler, Vergolder, Lackierer

  • Diente bei den Schwarzen Husaren

  • Erhielt später eine Konzession als Drehorgelspieler

  • Zog im Husarenrock mit seiner Drehorgel durch die Altstadt

  • Kinder liefen ihm nach

  • Bekannt als „vornehmer Straßenmusikant“

  • Erinnerungstafel/Sgraffito an der Palmstraße

Britta sagt: „Dann häs de dat Kölsche im Blut.“

2. Willi Ostermann & Käthe Palm

(historisch belegt)

Willi Ostermann:

  • Kölner Liederdichter

  • Schrieb u. a. „Heimweh nach Köln (Ich möch zo Foß noh Kölle jon)“

  • Volksnah, kölsch, voller Herz

Seine Frau: Käthe Ostermann, geb. Palm

  • Ihr Name steht auf dem Grabstein auf Melaten

Britta und Hans Peter besuchen das Ostermann‑Denkmal. Sie spüren Geschichte.

3. Köln – ihr gemeinsamer Neuanfang

Sie ziehen nach Köln, bleiben Bonn treu.

  • In Bonn fahren sie SWB

  • In Köln fahren sie KVB

Sie besuchen:

  • Kölner Zoo

  • Rheinseilbahn

  • Flora

  • Eigelstein – Kölsche Boor

  • Gürzenich

  • Hänneschen‑Theater

  • Willi‑Millowitsch‑Theater

  • Café Timp und Szene‑Lokale

    • Café Timp und Szene‑Lokale

    • Straßenfeste, wo sie Marita Köllner treffen

    • Köln‑Arena (Lanxess‑Arena)

    • Historisches Rathaus Köln

    • Stadthaus Bonn

    Sie stehen am Rhein – in Bonn und in Köln – und sagen:

    „Mer krieje von Bonn die Näs nit voll. Un von Kölle och nit.“

4. Hochzeit & Zukunft

Sie heiraten:

  • Standesamt Bonn

  • Kirche in Köln

Die Feier:

  • In Bonn mit Essen aus der Rochusstube und dem Bären

  • In Köln mit Kölsch, Musik, kölschen Liedern

Zum Abschluss trinken sie einen Kruškovac – wie früher im Kaiserkeller.

Sie schauen sich an. Sie wissen:

Ihre Liebe ist Bonn und Köln zugleich. Zwischen Dransdorf, Duisdorf, Dom und Beethoven – dat hält.

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