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Freitag, 24. April 2026

Gedicht: „Suppe, die die Welt leiser macht

 Es beginnt

mit einem Topf,

der noch kalt ist,

wie ein unbeschriebenes Blatt,

wartend auf den ersten Satz.

https://vxcsh.com/163/4892/

Ein Messer,

das durch Karotten gleitet,

als würde es Erinnerungen freilegen,

Schicht für Schicht,

Orange wie ein kleines Versprechen

auf Wärme.

https://vxcsh.com/26/4892/

Zwiebeln,

die beim Schneiden flüstern,

dass jedes gute Gericht

ein wenig Mut braucht –

und ein paar Tränen,

die niemand erklären muss.

https://vxcsh.me/79/4892/

Sellerie, Lauch, Kartoffeln,

ein Chor aus einfachen Dingen,

die erst im Zusammenspiel

ihre Melodie finden.

So wie Menschen,

die allein nur klingen,

aber gemeinsam singen.

https://vxcsh.com/157/4892/

Öl im Topf,

ein goldener Anfang.

Das Gemüse hinein,

und plötzlich klingt die Küche

wie ein leises Feuerlied.

Ein Zischen,

ein Aufatmen,

ein Beginn.


Dann Wasser,

so klar wie ein Gedanke,

der endlich ausgesprochen wird.

Kräuter,

die wie kleine Gedichte

in die Oberfläche fallen:

Petersilie, Thymian, Lorbeer –

Worte, die man schmeckt.

https://vxcsh.com/157/4892/

Die Suppe kocht,

doch sie eilt nicht.

Sie weiß,

dass gutes Werden Zeit braucht.

Dass Aromen wie Gefühle sind:

Sie öffnen sich,

wenn man ihnen Raum gibt.

https://vxcsh.com/1/4892/

Und während sie leise blubbert,

wird die Welt ein wenig weicher.

Der Tag verliert seine Kanten.

Die Küche riecht nach Zuhause,

selbst wenn man keines hat.

https://vxcsh.com/239/4892/?mode=dark&category=all&zcp=1&age=16&zwp=1

Am Ende

steht eine Schüssel vor dir,

dampfend,

ein kleines Universum aus Wärme.

Ein Löffel,

der nicht nur nährt,

sondern erinnert:

Dass Einfachheit

manchmal das Schönste ist,

und dass eine Suppe

mehr heilen kann

als man ihr zutraut.

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