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Freitag, 24. April 2026

Manchmal beginnt ein Tag

 Manchmal beginnt ein Tag

wie ein leiser Strich auf Papier, unscheinbar, fast zufällig, und doch bereit, sich zu füllen mit allem, was wir ihm geben.

Zwischen den Geräuschen der Welt liegt ein Raum, in dem Gedanken langsam werden dürfen, wie Staub, der im Morgenlicht tanzt. Dort wächst etwas, das weder Name noch Form braucht, um wahr zu sein.

Wir gehen durch Stunden, als wären es Türen, und jede öffnet ein anderes Licht. Manche warm, manche kühl, manche kaum zu ertragen. Doch selbst die schweren tragen Spuren von uns, und wir tragen Spuren von ihnen.

Vielleicht ist das Leben kein Weg und kein Ziel, sondern ein stilles Gespräch zwischen dem, was wir waren, und dem, was wir noch werden können. Ein Gespräch ohne Eile, ohne Urteil, nur mit der Einladung, weiterzugehen.

Und irgendwo, zwischen Atemzug und Augenblick, fühlt man plötzlich: Man ist da. Nicht perfekt, nicht fertig, aber wirklich.

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